Das Projekt PEDAG’EC, wird vom LEADER-Programm unterstützt. Es strebt die strukturelle Einrichtung eines Netzes effizienter, kompetenter und fähiger Handlungsträger an, um einerseits ökologisch nachhaltige Neubauten und Sanierungen zu fördern und sie andererseits Unternehmen, Privatpersonen und Gemeinden ans Herz zu legen.
Das Projekt Pédag’EC hat die folgenden Ziele:
Das Projekt PEDAG’EC Das Projekt PEDAG’EC ist ein Beitrag zu den Zielvorgaben der Europäischen Union mit Horizont 2020.
Für dieses Zieldatum, hat sich die Europäische Union drei große energiepolitische Aufgaben gestellt:
Aufgrund dieser energiespezifischen Herausforderungen steht der Bausektor ebenso vor gesellschaftlichen Aufgaben. Lokal betrachtet, wird der Bausektor im Wesentlichen von KMB-SKMB beherrscht und leidet unter einer mangelnden Fortbildung der verschiedenen Handlungsträger. Diese Feststellung ist umso eindeutiger, wenn man sich dem nachhaltigen Bau- und Renovierungsbauwesen zuwendet. Unter nachhaltig werden alle Bauprodukte oder -systeme verstanden, die geringe Auswirkungen auf die Umwelt haben und den Einsatz von Naturprodukten fördern. Unternehmen sind manchmal nicht auf dem letzten Stand hinsichtlich der zahlreichen technischen Entwicklungen der verwendeten Materialien.
Gemäß dem Prinzip der kontinuierlichen Fortbildung werden verschiedene komplementäre Formationen über Themen nachhaltig ökologischen Bauens und Renovierens entwickelt.
Diese Fortbildungen beruhen auf der Erfahrungsauswertung der Praxis von Fachleuten vor Ort, einem Eintauchen in die Situation und Untersuchungen konkreter Fälle.
In diesen Fortbildungen werden in Verbindung mit nachhaltigem Neubau und nachhaltiger Renovierung die folgenden Themen entwickelt:
Je nach den Teilnehmern wird die Fortbildung mehr oder weniger auf die Umsetzung ausgerichtet.
Das technische/Verwaltungspersonal der Gemeinden wird über diese Fortbildungen die notwendigen Grundlagen für die Planung und Baustellenregelung von nachhaltigen Neubauten erwerben, wird aber ebenso öffentliche Gebäude optimieren können und vorschlagskompetent sein können, um das Leistungsniveau dieser Gebäude bei Renovierungen zu erhöhen.
Die politischen Entscheidungsträger auf kommunaler Ebene werden die Grundlagen einer nachhaltigen Bauweise in ihrem Vorgehen berücksichtigen können und zu deren Umsetzung in Leistungsheften und Bauvorschriften beitragen.
In dieser Komponente wird ein Instrument zur Entscheidungshilfe für all jene Personen entwickelt, die einen Neubau oder eine Renovierung beginnen und hierbei natürliche Produkte und eine Öko-Bauweise berücksichtigen möchten.
Der Benutzer (der Träger des Neubau- /Renovierungsprojekts) kann, in weniger als 20 Minuten, eine Simulation durchführen. Hierbei kann er verschiedene Bauelemente seines Neubaus (oder seines Renovierungsobjekts) auswählen und eine Auswertung in Bezug auf verschiedene Indikatoren erhalten.
Die Indikatoren:
Diese Komponente hat die Aufgabe, Gemeinden bei der Umsetzung eines effizienten Energiemanagements zu begleiten.
Konkret umfasst dies: die Einrichtung einer begleitenden Verbrauchskontrolle (kommunale und private Gebäude), die Definition der Verbrauchssenkungsziele sowie die Analyse des Potentials des Gemeindeareals im Hinblick auf erneuerbare Energie.
In jeder Gemeinde haben sich der Gemeinderat, die beratenden Kommissionen (CLDR, ADL…) und die über das Thema Energie arbeitenden VoE versammelt, um die Aktionsprioritäten für jede kommunale Gebietskörperschaft zu definieren.
Diese Komponente wurde entwickelt, um die Erfahrungen der Gemeinde Beckerich mitzuteilen und zu übermitteln. Sie ist weltweit bekannt für ihre Energiebewirtschaftung und die Durchsetzung eines globalen strategischen Energieplans in Partnerschaft mit der SA Energipark Réiden. Hiermit soll den GAL-Gemeinden Gelegenheit gegeben werden, Verfahren anzuwenden, Prioritäten zu definieren sowie effiziente Vorhaben zur Senkung des Energieverbrauchs und des Einsatzes erneuerbarer Energien zu identifizieren.
Zielöffentlichkeit: